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Zuschüsse für privaten Einbruchschutz

Neue KfW-Förderung für einbruchsichernde Maßnahmen

Seit 19.11.2015 können private Eigentümer und Mieter im Rahmen des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine eigenständige Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen beantragen. Maßnahmen für altersgerechten Umbau (Barrierereduzierung) und Einbruchschutz sind frei kombinierbar. Auch die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierereduzierung sowie das Erreichen des anspruchsvollen Standards „Altersgerechtes Haus“ werden erhöht.

KEINBRUCH
Was wird gefördert?

Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen im KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“:

  • Einbau von Alarmanlagen nach DIN EN 50131, Grad 2 (entspricht DIN VDE 0833-3 Grad 2) oder besser
  • Gegensprechanlagen
  • Einbau einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren nach DIN EN 1627 Widerstandsklasse RC 2 oder besser
  • Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren
  • Schlösser (z. B. Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel, Türzusatzschlösser, Kastenriegelschlösser) / Bandseitensicherungen nach DIN 18104 Teil 1 oder 2
  • Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügelfunktion nach DIN 18251 Klasse 3 oder besser
  • Einsteckschlösser nach DIN 18251, Klasse 4 oder besser
  • Nachrüstung von Fenstern nach DIN 18104, Teil 1 oder 2
  • einbruchhemmende Gitter und Rollläden nach DIN EN 1627 ab der Widerstandsklasse RC 2


Die Zuschüsse können mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden. Ist z.B. ohnehin ein Austausch der Fenster geplant, kann der Einbau einbruchhemmender Fenster, Fenstertüren und -rahmen (nach DIN EN 1627, mindestens Widerstandsklasse RC2N) im Programm „Energieeffizient Sanieren“ gefördert werden.
Für das neue Förderprogramm werden für 2015 und die beiden kommenden Jahre jeweils 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Zuschüsse

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten. Für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus betragen sie einheitlich 10 Prozent. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 2.000 Euro, pro Wohneinheit werden förderfähige Investitionskosten bis maximal 15.000 Euro bezuschusst. Demnach werden je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse zwischen min. 200 Euro und max. 1.500 Euro ausgezahlt. Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch gleich mit einem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann (je nach Höhe der Investitionskosten) einen Zuschuss von maximal 5.000 Euro erhalten. Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ steigt der Zuschuss auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 6.250 Euro).
Förderfähig sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen.



Kredit

Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ kann alternativ auch ein zinsgünstiger Kredit beantragt werden. Hier wird die verbesserte Förderung zum Thema „Einbruchschutz“ zum 01.04.2016 umgesetzt und kann auch erst ab 01.04.2016 beantragt werden.

 


Voraussetzungen

Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen auszuführen. Für die Maßnahmen zum Einbruchschutz gelten im Einzelfall die in der Beschreibung der jeweiligen Maßnahme genannten Anforderungen gemäß DIN oder VDE.

 


Antrag

Den Zuschuss beantragen Eigentümer/Mieter direkt bei der KfW. Der Antrag auf Förderung muss bei der KfW eingehen, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird. Nach positiver Prüfung des Antrags erhält der Antragsteller von der KfW eine Zuschuss-Zusage. Die KfW empfiehlt, diese Zusage abzuwarten und erst dann mit dem Vorhaben zu beginnen. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden. Zur Antragstellung muss der KfW der vollständig ausgefüllte und vom Antragssteller unterschriebene Online-Antrag eingereicht werden (www.kfw.de/455; Rubrik „Formulare“) sowie eine beidseitige Kopie des gültigen Ausweises. Die genauen Kosten sind bei Antragstellung oftmals noch nicht bekannt. Die KfW empfiehlt daher, im Antrag die geplanten förderfähigen Kosten auf Basis der eingeholten Angebote vorausschauend zu schätzen und eventuelle Kostensteigerungen entsprechend zur berücksichtigen. Damit kann eine ansonsten später nötig werdende Aufstockung über einen Mindestzuschussbetrag von 300 Euro vermieden werden.

Mehr Informationen erhalten Sie direkt bei der KfW unter 0800 5399002 (Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr) sowie auf der KfW-Homepage unter www.kfw.de/einbruchschutz.

Gern beraten auch wir Sie über die Umsetzungsmöglichkeiten von Einbruchschutzmaßnahmen. Rufen Sie hierzu einfach unsere Service-Hotline +49 (0) 371 / 50 340 270 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

 


Quelle:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-Investitionszuschuss-(455)/#1
http://www.sicheres-zuhause.info/de/finanzielle-Zuschuesse-zum-Einbruchschutz
http://www.k-einbruch.de/

 

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